Flussbarsche angeln

Flussbarsch angeln Angelurlaub
Schöner farbenfroher Flussbarsch | Foto von pixabay-andyballard
Flussbarsch angeln Angelreise
Flussbarsche im Boot | Foto von pixabay-JanTemmel

1. Flussbarsche Vorkommen

Der Flussbarsch ist ein extrem anpassungsfähiger Fisch, der sowohl in fließenden als auch stehenden Gewässern vorkommt. Er ist in ganz Europa sowohl in Seen, Flüssen und Bächen vorzufinden.

Der Flussbarsch meidet sehr schlammiges, flaches Wasser und bevorzugt stilles Wasser oder langsam fließende Flüsse mit tiefem, steinigem Grund. In Flüssen bevorzugt der Flussbarsch Uferbereiche. Junge Exemplare des Barschs leben in Schwärmen in Ufernähe in sogenannten „Flachgewässern“. Erwachsene Barsche bevorzugen tiefere Gewässer Abschnitte und jagen bevorzugt alleine.

Besondere Merkmale des Flussbarschs sind seine geteilte Rückenflosse, sowie die rötliche Färbung der Brust- und Bauchflossen. Der Körper verfügt über 6-8 senkrechte schwarze Streifen und ist grau-grün gefärbt. Das Maul ist leicht oberständig, was sich aufgrund seiner Gewässerposition zur Nahrungsaufnahme etabliert hat.

Angelurlaub Flussbarsch fangen
Flussbarsch in Hand | Foto von pixabay-Robin_S
Flussbarsch unter Wasser
Flussbarsch unter Wasser | Foto von pixabay-meinig

2. Flussbarsche Wachstum

Die durchschnittliche Flussbarschlänge beträgt je nach Nahrungsangebot 20-40 Zentimeter und das Gewicht übersteigt selten 1 Kilogramm. In einigen Gebieten, wie der Mosel und Sauer, sind jedoch große Barsche weit verbreitet, und es werden regelmäßig Fische über 45 cm gefangen. Exemplare größer als 60 cm bilden aber die Ausnahme. Flussbarsche wachsen sehr langsam. Im Alter von 8 bis 10 Jahren beträgt die Körperlänge durchschnittlich 25 cm. Je nach Nahrungsangebot und Wasserqualität des Gewässers, kann die Körperlänge bereits nach 6 Jahren 25 cm betragen. In kleineren Seen und Bächen kommt es häufig zur Verbuttung. Die sogenannte Zwergwüchsigkeit ist demnach die Folge.

3. Wo fängt man Flussbarsche?

Flussbarsche lassen sich in nahezu allen Süßwasser Gewässerabschnitten fangen. Besonders erfolgreich sind sogenannte Barschberge an Strömungskanten einzelner Gewässer. Mit einem Echolot oder Lotblei lassen sich Barschberge ausfindig machen. Strömungskanten sind außerdem der bevorzugte Standplatz diverser Raubfische wie Zander, Hecht, Wels und Rapfen.

Barschschwärme an Barschbergen bieten ein hervorragendes Nahrungsangebot für größere Raubfische. Pfosten, verankerte Schiffe und Spundwände werden ebenfalls von Barschen bevorzugt aufgesucht. Diese Strukturreichen Bereiche bieten gute Versteckmöglichkeiten für Flussbarsche.

Versuchen Sie Ihr Glück bei Ihrem nächsten Angelurlaub in diesen Bereichen, der Fangerfolg wird sich mit der richtigen Köderwahl schnell einstellen.

Angelreise Flussbarsch fangen
Flussbarsch im Wasser | Foto von pixabay-zoosnow
Flussbarsche auf Tisch
Schöne Flussbarsche gefangen | Foto von pixabay-Rybak64

4. Wann fängt man Flussbarsche?

Das schöne am Flussbarschangeln ist, dass es keine spezielle Fangzeit gibt. Man fängt Flussbarsche sowohl morgens, mittags, abends und nachts. Außerdem lässt sich der Stachelritter das ganze Jahr über fangen.

5. Wie fängt man Flussbarsche?

Der Flussbarsch ist ein Zielfisch für viele Angelmethoden. Kunstköder wie Spinner, Twister und Gummifische führten in unseren Angelurlauben häufig zum Erfolg. Aber auch Naturköder wie der Regenwurm oder tote Köderfische konnten den ein oder anderen Stachelritter überlisten.

Aufgrund des breit gestreuten Nahrungsangebot des Flussbarschs, wird er häufig als Beifang beim Zander- oder Hechtangeln gefangen. Größere Exemplare machen Freude am leichten Angelgerät und sind ein gerngesehener Beifang auf andere Raubfischarten. Grelle Köderfarben mit rotem Farbanteil waren bei unseren Angelreisen besonders erfolgreich.

6. Womit fängt man Flussbarsche?

Kunstköder: Wobbler, Spinner, Twister und Gummifische.

Naturköder: Regenwürmer, Tauwürmer oder tote Köderfische.