Brassen angeln

Brassen angeln Angelurlaub
Schöner Brassen im Angelurlaub | Foto von pixabay-andyballard
Brassen Nahaufnahme Angelreise
Brassen Nahaufnahme beim Angeln | Foto von pixabay-41330

1. Brassen Vorkommen

Der Brassen oder auch Brachse, Bresen, Pliete oder Blei genannt, ist ein karpfenartiger Fisch. Er ist in ganz Europa vor Allem in langsam fließenden Flüssen und Seen verbreitet. Speziell an Unterläufen mit schlammigem Gewässergrund und Unterwasserpflanzenteppischen fühlt er sich zuhause. Seine Nahrungsaufnahme erfolgt wie an seinem Maul zu erkennen vorwiegend vom Gewässergrund.

Große Brassen werden vorwiegend in größeren Seen gefangen, wo die Fische ein breites Nahrungsangebot vorfinden. Der Brassen ist ein Schwarmfisch, der gemeinsam mit seinen Artgenossen auf Nahrungssuche geht.

Vier Brassen Angelurlaub
Schöner Brassen Fang im Angelurlaub | Foto von pixabay-misskursovie2013
Brassen angeln Mosel
Ruhiger Gewässerabschnitt an der Mosel zum Brassen angeln

2. Brassen Wachstum

Brassen legen während der Laichzeit im April bis Juli ungefähr 150.000 bis 300.000 Eier an Wasserpflanzen ab. Nach drei bis vier Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife.

Der Brassen wächst langsam und erreicht nach acht Jahren eine Körperlänge von 30 bis 50 cm. Je nach Nahrungsangebot und Gewässerbedingungen können Brachse bis zu 80 cm groß werden.

3. Wo fängt man Brassen?

Brassen bevorzugen langsam fließende und stehende Gewässer. Kiesgruben, große Seen, Stauseen und ruhige Gewässerbereiche von Flüssen sind zum Fang von Großbrassen optimal. Da Brachse ihre Nahrung vom Gewässergrund aufnehmen, sollten vorwiegend die tiefen Gewässerbereiche beangelt werden, um erfolgreich zu fangen.

Brassen angeln Havel
Brassen angeln an der Havel in Berlin
Brassen angeln Dämeritzsee
Angelurlaub am Dämeritzsee Berlin

4. Wann fängt man Brassen?

Der Brassen lässt sich zu jeder Tages- und Jahreszeit fangen. Jedoch gilt die Abenddämmerung als optimale Fangzeit für Brassen, da sie hier besonders aktiv auf Nahrungssuche sind. Während Brassen tagsüber tiefere Gewässerbereiche aufsuchen, kommen sie in den Abendstunden und Nachts bis ins Flachwasser der Uferzone hervor, um Nahrung zu sammeln.

Speziell im Sommer sind die Erfolgsaussichten groß, kapitale Exemplare zu fangen.

5. Wie fängt man Brassen?

Die Köderpalette und Angelmethoden zum Brassen fangen sind breit gefächert. Eines steht jedoch fest. Ohne den Brachsen anzufüttern, werden die Erfolgsaussichten gering sein. Achten Sie deshalb darauf, an Ihrem Angelausflug genügend Grundfutter mitzunehmen. Ein Brassenschwarm putzt selbst große Grundfuttermengen in kürzester Zeit weg. Lässt der Fangerfolg nach, empfiehlt es sich nachzufüttern.

Brassen lieben süßes Futter. Demnach sollten Zutaten wie Vanille, Erdbeere oder Honig dem Grundfutter beigemengt werden.

Neben der klassischen Stippangelei mit feststehender Pose und aufliegendem Grundblei empfehlen wir vor Allem eine Feeder Montage mit einer Feeder Rute. Ein Futterkorb bietet den Vorteil das Grundfutter unmittelbar in Ködernähe zu platzieren. Außerdem kann mit einer Feeder Rute eine große Wurfweite erreicht werden, die Stippruten nicht bieten.

Als Köder kommen vorwiegend Madenbündel, Regenwürmer, Mistwürmer, Kartoffelstückchen, süßer Teig, Weißbrot und Mais zum Einsatz. Je weiter die Ködermontage geworfen wird, desto fester sollte der Köder am Haken haften. Weite würfe mit Brotflocken oder Teig, können dazu führen, dass der Köder bereits vor dem Aufprall auf der Wasseroberfläche vom Haken flutscht. Maden oder Würmchen bieten in diesem Fall eine viel bessere Haftung am Haken.

Wie bei jedem Angelurlaub gilt es, für den jeweiligen Angeltag und das jeweilige Gewässer den besten Köder zu finden. Probieren geht über studieren. Testen Sie unterschiedliche Köder bis sich der Fangerfolg einstellt.

6. Womit fängt man Brassen?

Naturköder: Madenbündel, Regenwürmer, Mistwürmer, Kartoffelstückchen, süßer Teig, Weißbrot und Mais.

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