Makrelen angeln

Makrelen angeln Angelurlaub
Makrelen angeln Angelurlaub | Foto von pixabay-pasja1000
Makrelen angeln Angelreise
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1. Makrelen Vorkommen

Makrelen sind eine weit verbreitete Fischart, die in vielen verschiedenen Gewässern auf der ganzen Welt vorkommt. Sie gehören zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae) und sind eng verwandt mit anderen beliebten Speisefischen wie Thunfisch und Bonito. Makrelen sind ein wichtiger Fisch für kommerzielle Fischer und Angler gleichermaßen, da sie ein schmackhaftes Fleisch und eine hohe Nährstoffdichte haben. In diesem Artikel werden wir einen Überblick darüber geben, wo Makrelen vorkommen und welche Faktoren ihr Vorkommen beeinflussen können.

Makrelen sind bekannt dafür, in großen Schwärmen zu leben und zu wandern. Sie bevorzugen in der Regel küstennahe Gewässer, wo sie sich von kleineren Fischen, Krebstieren und Plankton ernähren können. Je nach Art können Makrelen in sowohl kühlen als auch tropischen Gewässern vorkommen. Einige der am häufigsten vorkommenden Makrelenarten sind die Atlantische Makrele (Scomber scombrus), die Spanische Makrele (Scomberomorus maculatus) und die Königsmakrele (Scomberomorus cavalla).

Die Atlantische Makrele kommt in den Gewässern des Nordatlantiks vor, einschließlich des Golfstroms. Sie sind weit verbreitet und werden von Grönland bis nach Argentinien vorgefunden. Sie bevorzugen küstennahe Gewässer, aber sie können auch auf dem offenen Meer gefangen werden. Während ihres Lebenszyklus wandern sie oft über große Entfernungen und können in verschiedenen Jahreszeiten in verschiedenen Gebieten anzutreffen sein.

Die Spanische Makrele ist in den Gewässern des westlichen Atlantiks beheimatet, einschließlich des Golfs von Mexiko und der Karibik. Sie bevorzugen warme Gewässer und können auch in salzarmen Gewässern leben. Sie wandern in der Regel in Küstennähe und leben oft in der Nähe von Korallenriffen und anderen Strukturen.

Die Königsmakrele kommt in den Gewässern des westlichen Atlantiks vor, einschließlich des Golfs von Mexiko und der Karibik. Sie bevorzugen warme Gewässer und können auch in der Nähe von Küsten gefunden werden. Sie wandern in der Regel in großen Schwärmen und können manchmal in Tiefen von bis zu 300 Metern leben.

Einige andere Arten von Makrelen, wie die Pazifische Makrele (Scomber japonicus) und die Chub-Makrele (Scomberomorus regalis), kommen in den Gewässern des Pazifiks und des Atlantiks vor. Die Vorkommen dieser Arten können von Gebiet zu Gebiet variieren und hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie zum Beispiel der Wassertemperatur, der Strömungsgeschwindigkeit und der Verfügbarkeit von Nahrung.

Insgesamt kommen Makrelen in vielen verschiedenen Gewässern auf der ganzen Welt vor und sind oft in der Nähe von Küsten und Strukturen anzutreffen.

Makrelen gefangen Angelurlaub
Makrelen gefangen Angelurlaub | Foto von pixabay-MOHANN
Makrelen grillen Angelurlaub
Makrelen grillen Angelurlaub | Foto von pixabay-RitaE

2. Makrelen Wachstum

Die Makrelenfamilie umfasst etwa 30 Arten von Fischen, die in den Ozeanen und angrenzenden Gewässern der Welt vorkommen. Die meisten Makrelenarten sind pelagisch, das heißt, sie leben und schwimmen in der Wassersäule in der Nähe der Oberfläche. Makrelen sind schnelle Schwimmer und ernähren sich hauptsächlich von kleineren Fischen und Plankton.

Das Wachstum von Makrelen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Umweltbedingungen, Ernährung und genetische Faktoren. Im Folgenden werden diese Faktoren und ihr Einfluss auf das Wachstum von Makrelen näher erläutert.

Umweltbedingungen

Die Umweltbedingungen, unter denen Makrelen leben, haben einen großen Einfluss auf ihr Wachstum. Die Wassertemperatur und das Nahrungsangebot sind die beiden wichtigsten Faktoren, die das Wachstum von Makrelen beeinflussen.

Wassertemperatur: Makrelen bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius. In diesen Temperaturen können sie am besten wachsen und gedeihen. Wenn die Wassertemperatur zu niedrig oder zu hoch ist, kann dies das Wachstum von Makrelen beeinträchtigen.

Nahrungsangebot: Makrelen sind Raubfische und ernähren sich hauptsächlich von kleineren Fischen und Plankton. Das Nahrungsangebot in ihrem Lebensraum beeinflusst ihr Wachstum erheblich. Wenn es nicht genügend Nahrung gibt, kann dies das Wachstum von Makrelen beeinträchtigen.

Ernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle im Wachstum von Makrelen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend für das Wachstum und die Entwicklung von Makrelen. Wenn Makrelen nicht genügend Nährstoffe erhalten, kann dies zu Wachstumsstörungen führen.

Genetische Faktoren

Genetische Faktoren können ebenfalls einen Einfluss auf das Wachstum von Makrelen haben. Makrelen sind in verschiedenen Arten und Unterarten unterteilt, die sich in Größe und Wachstumsrate unterscheiden können. Einige Arten und Unterarten wachsen schneller als andere, was auf genetische Unterschiede zurückzuführen sein kann.

Zusammenfassend hängt das Wachstum von Makrelen von Umweltbedingungen, Ernährung und genetischen Faktoren ab. Wenn alle Faktoren optimal sind, können Makrelen schnell wachsen und ihre maximale Größe erreichen.

3. Wo fängt man Makrelen?

Makrelen sind ein beliebter Speisefisch, der in vielen Gewässern rund um den Globus vorkommt. Sie leben in der Regel in Schwärmen, die sich je nach Jahreszeit und Temperaturverhältnissen bewegen. Die genauen Orte, an denen man Makrelen fängt, variieren je nach Region und Saison.

In Europa sind die Küsten des Atlantiks und des Mittelmeers beliebte Orte zum Angeln auf Makrelen. In Nordamerika kommen Makrelen vor allem an der Ostküste vor, während in Asien die japanischen Gewässer und das Südchinesische Meer bekannt für ihren Makrelenbestand sind. Auch vor der Küste Südafrikas und Australiens sind Makrelen zu finden.

Makrelen bevorzugen in der Regel küstennahe Gewässer, aber sie können auch in offenen Ozeanen gefunden werden. Im Sommer ziehen sie oft in kältere Tiefen, während sie im Winter in flachere Gewässer wandern. Makrelen können in Tiefen von 30 bis 200 Metern gefangen werden und bevorzugen Gewässer mit Wassertemperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius.

Es gibt verschiedene Methoden zum Fangen von Makrelen, darunter Angeln vom Boot oder von der Küste aus.

Küstenangeln: Wenn Sie von der Küste aus auf Makrelen angeln möchten, suchen Sie am besten nach Felsküsten oder steinigen Stränden, die in der Nähe von tieferen Gewässern liegen. Makrelen schwimmen oft nahe der Oberfläche und sind daher gut zu fangen. Sie können vom Ufer aus mit einer einfachen Spinnrute und einer leichten Pilkermontage angeln. Eine Pilkermontage ist ein schweres Bleigewicht, das am Ende der Schnur befestigt ist, mit ein oder zwei Haken, an denen Köder wie kleine Fische oder Garnelen befestigt werden können.

Bootsangeln: Wenn Sie vom Boot aus auf Makrelen angeln möchten, sollten Sie sich nach einem erfahrenen Kapitän umsehen, der Sie zu den besten Angelplätzen bringt. Eine beliebte Methode beim Bootsangeln auf Makrelen ist das Schleppangeln. Dabei wird eine spezielle Schlepprute verwendet, an der ein Köder (wie ein Löffel oder Blinker) befestigt ist. Die Rute wird hinter dem Boot hergezogen, um die Makrelen anzulocken. Wenn eine Makrele anbeißt, wird die Rute schnell nach oben gerissen, um den Haken zu setzen.

Andere Methoden zum Fangen von Makrelen sind das Angeln mit Wurmködern oder mit Pilks. Pilks sind metallene Kunstköder, die vom Boot aus in den Ozean geworfen und schnell wieder eingeholt werden. Wenn die Makrelen in der Nähe sind, werden sie den Pilk angreifen.

Unabhängig von der Angelmethode ist es wichtig, die örtlichen Fischereivorschriften und Schonzeiten zu kennen, um eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten.

Makrelen filetieren Angelurlaub
Makrelen filetieren Angelurlaub | Foto von pixabay-6672773
Makrelen Wobbler Angelurlaub
Makrelen Wobbler Angelurlaub | Foto von pixabay-mattiaspetter_73

4. Wann fängt man Makrelen?

Makrelen sind das ganze Jahr über verfügbar, aber die besten Fangzeiten hängen von der Region ab, in der man angeln möchte. In den meisten Regionen werden Makrelen im Sommer und Herbst gefangen, wenn sie in der Nähe der Küste schwimmen. Im Winter und Frühjahr ziehen sie sich in tiefere Gewässer zurück und sind schwieriger zu fangen.

Die Tageszeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, da Makrelen meistens bei Tageslicht gefangen werden. Frühe Morgenstunden und späte Nachmittage sind oft die besten Zeiten, um Makrelen zu fangen, da sie in dieser Zeit oft an der Oberfläche schwimmen und auf Nahrungssuche sind. In der Mittagszeit sind sie in der Regel tiefer im Wasser und schwieriger zu fangen.

Es ist wichtig, die Gezeiten zu berücksichtigen, wenn man Makrelen angelt. Bei Flut schwimmen die Makrelen oft näher an die Küste, um nach Nahrung zu suchen, während sie bei Ebbe in tiefere Gewässer zurückkehren. Es kann auch hilfreich sein, sich über die Wassertemperatur und die Bewegung von Meeresströmungen in der Region zu informieren, da dies den Aufenthaltsort der Makrelen beeinflussen kann.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Makrelen oft in Schwärmen auftreten, was bedeutet, dass sie in großen Mengen gefangen werden können, wenn man an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit ist. Es kann daher hilfreich sein, sich über lokale Fangplätze und -muster zu informieren, um die Chancen auf einen erfolgreichen Fang zu erhöhen.

Insgesamt hängt die beste Zeit, um Makrelen zu fangen, von vielen Faktoren ab, einschließlich der Region, der Jahreszeit, der Tageszeit, den Gezeiten und der Wassertemperatur.

5. Wie fängt man Makrelen?

Hier sind einige der gängigsten Methoden zum Fangen von Makrelen:

1. Spinnfischen: Beim Spinnfischen verwendet man eine Rute mit einer Rolle, an der eine Schnur und ein Spinner oder Blinker befestigt sind. Der Angler wirft den Köder aus und zieht ihn schnell durch das Wasser, um die Aufmerksamkeit der Makrelen zu erregen. Wenn eine Makrele zuschnappt, spürt der Angler einen plötzlichen Ruck an der Rute und kann versuchen, den Fisch einzuhaken.

2. Jigging: Beim Jigging lässt der Angler einen schweren Köder, der mit einem Haken versehen ist, auf den Boden sinken und zieht ihn dann schnell wieder hoch. Durch diese Bewegung imitiert man die Bewegungen von Futterfischen und lockt die Makrelen an. Jigging erfordert normalerweise eine spezielle Rute, die steif genug ist, um den schweren Köder zu handhaben.

3. Pilken: Pilken ähnelt dem Jigging, aber der Köder ist oft größer und schwerer. Beim Pilken wird der Köder schnell hochgezogen und dann wieder fallen gelassen, um die Bewegungen eines verletzten Fisches zu imitieren. Dies kann Makrelen anlocken, die sich von schwächeren Beutefischen angezogen fühlen.

4. Schleppangeln: Beim Schleppangeln zieht man einen Köder oder eine Köderkombination hinter einem Boot her. Diese Methode erfordert normalerweise eine spezielle Ausrüstung, einschließlich einer stabilen Angelrute und einer Rolle mit starker Schnur. Schleppangeln kann eine effektive Methode sein, um große Makrelen zu fangen, die tiefer im Wasser leben.

5. Fliegenfischen: Beim Fliegenfischen verwendet man eine spezielle Rute und eine Fliegenrolle, um eine künstliche Fliege auf das Wasser zu legen. Diese Methode erfordert viel Geschick und Übung, aber sie kann sehr effektiv sein, um Makrelen zu fangen, die an der Oberfläche jagen.

Unabhängig von der gewählten Methode gibt es einige grundlegende Tipps, die beim Angeln auf Makrelen helfen können:

• Verwenden Sie einen Köder, der der Umgebung ähnelt. Makrelen fressen normalerweise kleine Fische wie Sardellen oder Heringe, daher sollten Sie einen Köder wählen, der diese Fische imitiert.

• Suchen Sie nach Anzeichen von Makrelen. Makrelen können oft an der Oberfläche springen oder kreisende Bewegungen im Wasser machen.

6. Womit fängt man Makrelen?

Die folgenden Köder sind einige der am häufigsten verwendeten Köder für die Makrelenfischerei:

1. Blinker: Blinker sind glänzende Metallköder, die im Wasser funkeln und glitzern. Diese Köder sind sehr effektiv bei der Makrelenfischerei, da sie das Aussehen von kleinen Fischen imitieren.

2. Pilker: Pilker sind schwere Köder, die in verschiedenen Formen und Größen erhältlich sind. Sie imitieren auch das Aussehen von kleinen Fischen und sinken schnell zum Boden, was sie zu einem idealen Köder für die Tiefseefischerei macht.

3. Gummifische: Gummifische sind weiche Kunstköder, die oft in Kombination mit Jig-Köpfen verwendet werden. Sie können in verschiedenen Größen und Farben erhältlich sein und imitieren das Aussehen von kleinen Fischen, Garnelen oder Tintenfischen.

4. Wobbler: Wobbler sind hartplastik Köder, die im Wasser schwimmen und sich bewegen wie kleine Fische. Sie sind in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und können je nach Bedarf angepasst werden.

5. Naturköder: Makrelen reagieren auch gut auf natürliche Köder wie Sandaale, Krabben und Fischstücke. Diese Köder können mit einem einfachen Haken oder einem speziellen Köderfischsystem verwendet werden.

Bei der Auswahl des besten Angelköders für Makrelen ist es wichtig, die Bedingungen des Angelplatzes zu berücksichtigen. Dies umfasst die Wassertiefe, die Strömungsgeschwindigkeit, die Temperatur des Wassers und die Art der Beute, auf die die Makrelen jagen.

Zusätzlich ist es auch wichtig, die Angeltechnik zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist beim Einsatz von Blinkern eine schnelle, zackige Einholtechnik oft am effektivsten, während beim Einsatz von Gummifischen eine langsame, zitternde Bewegung bevorzugt wird.

Insgesamt sind Blinker und Pilker jedoch oft die am häufigsten verwendeten Köder für die Makrelenfischerei. Sie sind einfach zu handhaben und haben sich als sehr effektiv erwiesen.